Angebote zu "Paradigmenwechsel" (17 Treffer)

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Auswirkungen des Trägerübergreifenden Persönlic...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule für Politik München (Fakultät (11) für angewandte Sozialwissenaschaft), Veranstaltung: Masterstudiengang Sozialmanagement 2 Sem. , 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Persönliche Budget (PB) ist seit etwa 10 Jahren immer wieder, oft mit Blick auf die Vorbilder aus den Niederlanden oder Großbritannien, als ein Baustein für einen Paradigmenwechsel beim Umbau der Verteilungsstrukturen sozialstaatlicher Leistungen im Gespräch. Seit Inkrafttreten der zugehörigen gesetzlichen Grundlagen (Juli 2001) versuchen nun die involvierten Leistungsanbieter (LA), die Sozialleistungsträger (LT) und die betroffenen Leistungsempfänger (LE) mehr oder weniger erfolgreich nach Wegen zur Umsetzung.Diese Studienarbeit erhebt den Status quo und betrachtet die Auswirkungen des PB in Bezug auf Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Praxiserfahrungen, speziell für Budgetleistungen im Zusammenhang mit dem Thema Arbeit, sind kaum vorhanden. Dies bestätigt auch die Bundesregierung als Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Jörg Rohde , der die geringe Inanspruchnahme des PB im Bereich Arbeit hinterfragt. Demnach wurden, im Zusammenhang mit dem unten noch näher beschriebenen Modellprojekt, nur 3% der Budgets im Bereich Arbeit beantragt, davon keines für die Gesamtleistung einer WfbM . Wesentliche Quellen für diese Arbeit sind deshalb Stellungnahmen und Fachvorträge auf der Ebene von Fachverbänden oder Praxisberichte einzelner Werkstätten oder Sozialleistungsträger.Vom Leser wird eine grundsätzliche Kenntnis über die Einordnung des SGB IX (Eingliederungshilfe) innerhalb der Sozialgesetzgebung vorausgesetzt.

Anbieter: buecher
Stand: 27.05.2020
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Auswirkungen des Trägerübergreifenden Persönlic...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule für Politik München (Fakultät (11) für angewandte Sozialwissenaschaft), Veranstaltung: Masterstudiengang Sozialmanagement 2 Sem. , 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Persönliche Budget (PB) ist seit etwa 10 Jahren immer wieder, oft mit Blick auf die Vorbilder aus den Niederlanden oder Großbritannien, als ein Baustein für einen Paradigmenwechsel beim Umbau der Verteilungsstrukturen sozialstaatlicher Leistungen im Gespräch. Seit Inkrafttreten der zugehörigen gesetzlichen Grundlagen (Juli 2001) versuchen nun die involvierten Leistungsanbieter (LA), die Sozialleistungsträger (LT) und die betroffenen Leistungsempfänger (LE) mehr oder weniger erfolgreich nach Wegen zur Umsetzung.Diese Studienarbeit erhebt den Status quo und betrachtet die Auswirkungen des PB in Bezug auf Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Praxiserfahrungen, speziell für Budgetleistungen im Zusammenhang mit dem Thema Arbeit, sind kaum vorhanden. Dies bestätigt auch die Bundesregierung als Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Jörg Rohde , der die geringe Inanspruchnahme des PB im Bereich Arbeit hinterfragt. Demnach wurden, im Zusammenhang mit dem unten noch näher beschriebenen Modellprojekt, nur 3% der Budgets im Bereich Arbeit beantragt, davon keines für die Gesamtleistung einer WfbM . Wesentliche Quellen für diese Arbeit sind deshalb Stellungnahmen und Fachvorträge auf der Ebene von Fachverbänden oder Praxisberichte einzelner Werkstätten oder Sozialleistungsträger.Vom Leser wird eine grundsätzliche Kenntnis über die Einordnung des SGB IX (Eingliederungshilfe) innerhalb der Sozialgesetzgebung vorausgesetzt.

Anbieter: buecher
Stand: 27.05.2020
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Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behin...
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Erwerbstätig zu sein bedeutet in unserer heutigen Gesellschaft nicht nur soziale Sicherung, sondern auch gesellschaftliches Leben. Die Arbeit hat besonderen Einfluss auf unsere Persönlichkeit, soziale Kontakte und darauf, welchen Status man im sozialen Umfeld respektive in der Gesellschaft einnimmt. Diese Auswirkungen bekommen vor allem Menschen mit Behinderungen zu spüren. Der allgemeine Arbeitsmarkt verschließt sich dem Thema, diese Personengruppe zu beschäftigten. Somit bleibt eine freie Wahl, in welche Richtung das Leben gehen soll, vielen Menschen mit Behinderungen verschlossen. Eher eröffnen sich vordefinierte Sonderwege, die von der Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt hin zur Werkstatt für behinderte Menschen führt.Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wird ein Paradigmenwechsel eingeleitet, dem sich auch die Werkstätten für behinderte Menschen unterziehen müssen. Der Abbau gesellschaftlicher Barrieren und das Recht auf Arbeit fordern die Werkstätten heraus, neue Handlungsstrategien zu entwickeln, um der UN-Konvention gerecht zu werden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich genau mit diesem Thema und will Antworten bzw. Lösungsansätze zu der folgenden Frage finden: Welche Veränderungen können Werkstätten für behinderte Menschen, unter Berücksichtigung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vornehmen, um die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben zu verstärken?

Anbieter: Dodax
Stand: 27.05.2020
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Wohnen wie Jedermann
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Wohnst du noch oder lebst du schon? Der Spruch aus der Möbelhaus-Werbung hat für viele Deutsche einen schalen Beiklang. Wohnen und leben, wo, wie und mit wem man will, ist längst keine Selbstverständlichkeit für Menschen mit Behinderungen. Zwar soll das neu eingeführte Persönliche Budget Selbständigkeit fördern. Das Leben im Heim soll vom Normal- zum Sonderfall werden. Auch behinderte Menschen sollen sich an die althochdeutsche Bedeutung von "wohnen" erinnern dürfen, die "zufrieden sein" bedeutete. Doch der Paradigmenwechsel ist mühsam. Mit dem Projekt "Assistenz-Wohnen" geht das Christliche Sozialwerk (CSW) seit 2004 in Dresden in die neue Richtung. Menschen mit Behinderung werden dort nicht mehr vorzugsweise als Schutzbefohlene gesehen, sondern vor allem als Kunden. Aus bevormundenden Betreuern werden dagegen helfende Begleiter. Diana Hentschke stellt das Projekt vor. Kritisch hinterfragt sie dazu individuelle Vorstellungen ebenso wie das System der Einrichtungen und Dienste zum Wohnen für Menschen mit Unterstützungsbedarf in Sachsen. Ihre praxisnahe Projektbegleitung von der Idee über das Konzept bis zur Umsetzung macht deutlich, welche Strukturen einer Neuordnung bedürfen. Der Abbau von Barrieren und der Aufbau eines tragfähigen Gemeinwesens für alle helfen dabei nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern machen die Gesellschaft insgesamt durchlässiger und toleranter.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.05.2020
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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in...
46,90 CHF *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 2,0, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Gelsenkirchen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das wohl am höchsten zu gewichtende Schutzgut ist die Gewährung und Einhaltung von Menschenrechten. Besonders dem Menschenrecht der Gleichberechtigung wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. Im Grundgesetz (GG) findet es besonders in Artikel 3 Abs. 3 in Verbindung mit dem Diskriminierungsverbot Beachtung. Demzufolge darf u.a. niemand aufgrund seiner Behinderung benachteiligt werden. Ein Meilenstein für die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen ist die UN- Behindertenrechtskonvention (UN- BRK). Wie keine andere Menschenrechtsquelle hat die UN- BRK den öffentlichen Diskurs geprägt. Wie ein Lauffeuer hat sich die Erkenntnis verbreitet, dass die UN- BRK die Inklusion behinderter Kinder im deutschen Bildungssystem einfordert und Sonderwelten wie Förderschulen prinzipiell mit dem Geist der Konvention nicht vereinbar sind. Gleichwohl sind viele Fragen immer noch offen: Was verstehen wir unter Inklusion? Was ist Behindertendiskriminierung? Woher kommt die UN- BRK und welche Organe sind mit ihrer Umsetzung betraut? Welche Massnahmen werden ergriffen, um die verfolgten Ziele umzusetzen? Welchen Einfluss hat die UN- BRK konkret auf das nationale Recht und wie erlangen Betroffene bei Verstössen gegen die Konvention Rechtschutz? Insbesondere am Beispiel der Inklusion an Schulen sollen diese Fragen näher erörtert werden. Inklusion nimmt als gesellschaftliches Thema kontinuierlich an Bedeutung zu. Die Diskussionen um ein inklusives deutsches Schulsystem sind hochaktuell und in den Medien immer wieder präsent. Die dabei oftmals im Vordergrund stehende Frage ist, ob Eltern einen rechtlichen Anspruch auf einen Platz an einer Regelschule für ihr behindertes Kind haben. Dies würde einen Paradigmenwechsel im deutschen Bildungssystem bedeuten, denn über Jahrzehnte wurden die traditionellen sozialen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung sowie ihre notwendige besondere Förderung in besonderen Einrichtungen organisiert. Und nun fordert die UN- BRK einen radikalen Wechsel: Behinderte Menschen sollen alle die Einrichtungen besuchen und Dienstleitungen in Anspruch nehmen können, die auch den nicht behinderten Menschen offenstehen und auch darauf einen Rechtsanspruch haben. Ziel dieser Arbeit ist es, den bisher zurückgelegten Weg zur Inklusion in Deutschland an zwei Beispielbereichen nach zu skizzieren, die dabei aufgetretenen Problemfelder aufzudecken und darzulegen, welche Rechtsmittel Betroffenen bei Versagung ihrer Rechte zur Verfügung stehen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.05.2020
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Wohnen wie Jedermann
37,90 CHF *
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Wohnst du noch oder lebst du schon? Der Spruch aus der Möbelhaus-Werbung hat für viele Deutsche einen schalen Beiklang. Wohnen und leben, wo, wie und mit wem man will, ist längst keine Selbstverständlichkeit für Menschen mit Behinderungen. Zwar soll das neu eingeführte Persönliche Budget Selbständigkeit fördern. Das Leben im Heim soll vom Normal- zum Sonderfall werden. Auch behinderte Menschen sollen sich an die althochdeutsche Bedeutung von „wohnen“ erinnern dürfen, die „zufrieden sein“ bedeutete. Doch der Paradigmenwechsel ist mühsam. Mit dem Projekt „Assistenz-Wohnen“ geht das Christliche Sozialwerk (CSW) seit 2004 in Dresden in die neue Richtung. Menschen mit Behinderung werden dort nicht mehr vorzugsweise als Schutzbefohlene gesehen, sondern vor allem als Kunden. Aus bevormundenden Betreuern werden dagegen helfende Begleiter. Diana Hentschke stellt das Projekt vor. Kritisch hinterfragt sie dazu individuelle Vorstellungen ebenso wie das System der Einrichtungen und Dienste zum Wohnen für Menschen mit Unterstützungsbedarf in Sachsen. Ihre praxisnahe Projektbegleitung von der Idee über das Konzept bis zur Umsetzung macht deutlich, welche Strukturen einer Neuordnung bedürfen. Der Abbau von Barrieren und der Aufbau eines tragfähigen Gemeinwesens für alle helfen dabei nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern machen die Gesellschaft insgesamt durchlässiger und toleranter.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.05.2020
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Auswirkungen des Trägerübergreifenden Persönlic...
25,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule für Politik München (Fakultät (11) für angewandte Sozialwissenaschaft), Veranstaltung: Masterstudiengang Sozialmanagement 2 Sem. , 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Persönliche Budget (PB) ist seit etwa 10 Jahren immer wieder, oft mit Blick auf die Vorbilder aus den Niederlanden oder Grossbritannien, als ein Baustein für einen Paradigmenwechsel beim Umbau der Verteilungsstrukturen sozialstaatlicher Leistungen im Gespräch. Seit Inkrafttreten der zugehörigen gesetzlichen Grundlagen (Juli 2001) versuchen nun die involvierten Leistungsanbieter (LA), die Sozialleistungsträger (LT) und die betroffenen Leistungsempfänger (LE) mehr oder weniger erfolgreich nach Wegen zur Umsetzung. Diese Studienarbeit erhebt den Status quo und betrachtet die Auswirkungen des PB in Bezug auf Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Praxiserfahrungen, speziell für Budgetleistungen im Zusammenhang mit dem Thema Arbeit, sind kaum vorhanden. Dies bestätigt auch die Bundesregierung als Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Jörg Rohde , der die geringe Inanspruchnahme des PB im Bereich Arbeit hinterfragt. Demnach wurden, im Zusammenhang mit dem unten noch näher beschriebenen Modellprojekt, nur 3% der Budgets im Bereich Arbeit beantragt, davon keines für die Gesamtleistung einer WfbM . Wesentliche Quellen für diese Arbeit sind deshalb Stellungnahmen und Fachvorträge auf der Ebene von Fachverbänden oder Praxisberichte einzelner Werkstätten oder Sozialleistungsträger. Vom Leser wird eine grundsätzliche Kenntnis über die Einordnung des SGB IX (Eingliederungshilfe) innerhalb der Sozialgesetzgebung vorausgesetzt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.05.2020
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Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behin...
18,90 CHF *
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Erwerbstätig zu sein bedeutet in unserer heutigen Gesellschaft nicht nur soziale Sicherung, sondern auch gesellschaftliches Leben. Die Arbeit hat besonderen Einfluss auf unsere Persönlichkeit, soziale Kontakte und darauf, welchen Status man im sozialen Umfeld respektive in der Gesellschaft einnimmt. Diese Auswirkungen bekommen vor allem Menschen mit Behinderungen zu spüren. Der allgemeine Arbeitsmarkt verschliesst sich dem Thema, diese Personengruppe zu beschäftigten. Somit bleibt eine freie Wahl, in welche Richtung das Leben gehen soll, vielen Menschen mit Behinderungen verschlossen. Eher eröffnen sich vordefinierte Sonderwege, die von der Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt hin zur Werkstatt für behinderte Menschen führt. Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wird ein Paradigmenwechsel eingeleitet, dem sich auch die Werkstätten für behinderte Menschen unterziehen müssen. Der Abbau gesellschaftlicher Barrieren und das Recht auf Arbeit fordern die Werkstätten heraus, neue Handlungsstrategien zu entwickeln, um der UN-Konvention gerecht zu werden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich genau mit diesem Thema und will Antworten bzw. Lösungsansätze zu der folgenden Frage finden: Welche Veränderungen können Werkstätten für behinderte Menschen, unter Berücksichtigung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vornehmen, um die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben zu verstärken?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.05.2020
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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in...
20,90 CHF *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 2,0, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Gelsenkirchen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das wohl am höchsten zu gewichtende Schutzgut ist die Gewährung und Einhaltung von Menschenrechten. Besonders dem Menschenrecht der Gleichberechtigung wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. Im Grundgesetz (GG) findet es besonders in Artikel 3 Abs. 3 in Verbindung mit dem Diskriminierungsverbot Beachtung. Demzufolge darf u.a. niemand aufgrund seiner Behinderung benachteiligt werden. Ein Meilenstein für die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen ist die UN- Behindertenrechtskonvention (UN- BRK). Wie keine andere Menschenrechtsquelle hat die UN- BRK den öffentlichen Diskurs geprägt. Wie ein Lauffeuer hat sich die Erkenntnis verbreitet, dass die UN- BRK die Inklusion behinderter Kinder im deutschen Bildungssystem einfordert und Sonderwelten wie Förderschulen prinzipiell mit dem Geist der Konvention nicht vereinbar sind. Gleichwohl sind viele Fragen immer noch offen: Was verstehen wir unter Inklusion? Was ist Behindertendiskriminierung? Woher kommt die UN- BRK und welche Organe sind mit ihrer Umsetzung betraut? Welche Massnahmen werden ergriffen, um die verfolgten Ziele umzusetzen? Welchen Einfluss hat die UN- BRK konkret auf das nationale Recht und wie erlangen Betroffene bei Verstössen gegen die Konvention Rechtschutz? Insbesondere am Beispiel der Inklusion an Schulen sollen diese Fragen näher erörtert werden. Inklusion nimmt als gesellschaftliches Thema kontinuierlich an Bedeutung zu. Die Diskussionen um ein inklusives deutsches Schulsystem sind hochaktuell und in den Medien immer wieder präsent. Die dabei oftmals im Vordergrund stehende Frage ist, ob Eltern einen rechtlichen Anspruch auf einen Platz an einer Regelschule für ihr behindertes Kind haben. Dies würde einen Paradigmenwechsel im deutschen Bildungssystem bedeuten, denn über Jahrzehnte wurden die traditionellen sozialen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung sowie ihre notwendige besondere Förderung in besonderen Einrichtungen organisiert. Und nun fordert die UN- BRK einen radikalen Wechsel: Behinderte Menschen sollen alle die Einrichtungen besuchen und Dienstleitungen in Anspruch nehmen können, die auch den nicht behinderten Menschen offenstehen und auch darauf einen Rechtsanspruch haben. Ziel dieser Arbeit ist es, den bisher zurückgelegten Weg zur Inklusion in Deutschland an zwei Beispielbereichen nach zu skizzieren, die dabei aufgetretenen Problemfelder aufzudecken und darzulegen, welche Rechtsmittel Betroffenen bei Versagung ihrer Rechte zur Verfügung stehen.

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